Sponsoring, Projekte & Förderung
Die KlesyMa GmbH engagiert sich auf mehreren Ebenen – von regionalem Sponsoring über gesellschaftliche Projekte bis hin zu geförderter Forschung im Bereich industrieller Klebstofftechnologien.

Sponsoring regionaler Projekte
Die KlesyMa GmbH unterstützt ausgewählte Vereine und Institutionen in der Region und engagiert sich für Gemeinschaft, Nachwuchsarbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Zu den unterstützten Projekten gehören unter anderem:
Umwelt & Nachhaltigkeit
Verantwortung endet für uns nicht an der Unternehmenstür.
Im Rahmen der Aktion „Radio Brocken Baum-Schenken“ beteiligte sich die KlesyMa GmbH an der Pflanzung von 100 Bäumen für den Nationalpark Harz und leistet damit einen Beitrag zur Wiederaufforstung und zum Schutz regionaler Waldflächen.

Die KlesyMa GmbH beteiligt sich regelmäßig an Forschungs- und Innovationsprojekten.
Hierzu zählen unter anderem:
Einwicklung eines Verfahrens zur Verarbeitung von polymerfreiem Bioklebstoff
Im Rahmen eines durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt und dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung geförderten Projektes, startet die KlesyMa GmbH eine neues Forschungs- und Entwicklungsprojekt zusammen mit der AVA aus Magdeburg.
Das Projekt „POLYFREE - Entwicklung eines Verfahrens zur Verarbeitung von polymerfreiem Bioklebstoff" wird als Gemeinschaftsvorhaben beider Firmen von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gefördert. Es wird aus Mitteln der Europäischen Union kofinanziert und läuft bis Dezember 2027. Jetzt ansehen
Biologisch abbaubare Verpackungen werden in den kommenden Jahren aufgrund der neuen EU-Verpackungsrichtlinie („Regulation on Packaging and Packaging Waste“) mit einer geplanten Umsetzung bis 2027 / 2028, teilweise verpflichtend. Ein zentraler Aspekt dieser Vorgaben ist die vollständige biologische Abbaubarkeit sämtlicher Verpackungsbestandteile, einschließlich der eingesetzten Klebstoffe.
Die Verpackungsindustrie stützt sich bislang auf polymerbasierte Heißleime, die aufgrund ihrer hervorragenden mechanischen und physikalischen Eigenschaften wie Schmelzpunkt, Viskosität und Haftkraft optimal in bestehende Maschinen und Prozesse integriert sind. Biologisch abbaubare Alternativen stehen derzeit nur eingeschränkt zur Verfügung und erfüllen die notwendigen Anforderungen an Verarbeitungsstabilität und Maschinenkompatibilität häufig nicht. Daher erfordert der Einsatz solcher nachhaltigen Klebstoffe in konventionellen Systemen erhebliche Anpassungen der Anlagentechnik oder sogar Neuentwicklungen.
Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes wird das Ziel verfolgt, diese technologische Lücke durch die systematische Entwicklung eines Verfahrens für den Einsatz eines biologisch abbaubaren Klebstoffs und die gezielte Anpassung bestehender Klebstoffmaschinen zu schließen. Das neuartige Verfahren für Bioklebstoffe wird so optimiert, dass es hinsichtlich der Materialeigenschaften mit konventionellen Heißleimverfahren vergleichbar ist. Technisch werden modulare Verfahren zur Maschinenmodifikation entwickelt, die Heizsysteme, Düsen und Fördersysteme an die besonderen Materialeigenschaften des Bioklebstoffs anpassen. Innovative Ansätze zur Minimierung von Ablagerungen und Verstopfungen gewährleisten eine prozessstabile Verarbeitung. Damit trägt das Projekt nicht nur zur Etablierung eines nachhaltigen Klebstoffsystems bei, sondern schafft auch die Grundlage für einen ökologischen und wirtschaftlichen Neuerung in der Verpackungsindustrie.
Das Gesamtbudget des FuE-Vorhabens beläuft sich auf 590.219 €. Der Förderbetrag beträgt 354.131,40 €.
Die KlesyMa GmbH wird im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) durch die Europäische Union gefördert. In diesem Zuge erhält das Unternehmen Unterstützung beim Wissens- und Technologietransfer (WTT), um eine Vorrichtung für die Bestimmung von Klebstoffverunreinigungen in Klebstoffsystemen entwickeln zu können. Der EFRE hat zum Ziel, wirtschaftliche, soziale und territoriale Disparitäten innerhalb der Europäischen Union zu verringern und den Zusammenhalt in den Regionen zu fördern. Ein zentraler Förderaspekt liegt auf Forschung, Entwicklung und Innovation.
KleQual - Prüfkonzept zur Qualitätsbewertung von mit Heißleimsystemen hergestellten Klebstoffverbindungen
Die KlesyMa GmbH plant die Entwicklung eines neuartigen Prüfgerätes zur Qualitätskontrolle von Klebstoffverbindungen, die mittels Heißleim-
systemen hergestellt wurden. Ziel ist es, eine technische Lösung zu konzipieren, mit der sich die Haftfestigkeit einer ausgeführten Klebeverbindung unter praxisnahen Bedingungen reproduzierbar und normorientiert bestimmen lässt. Das geplante Gerät soll zwischen Ober- und Unterteil einer verklebten Verbindung eingeführt werden, anschließend mit definierter Krafteinwirkung.
Die Projekte dienen der Weiterentwicklung industrieller Klebstofftechnologien sowie der Optimierung von Produktionsprozessen.



